Geschichte

1. Erste geschichtliche Nennung der Gemeinde Mühldorf

Mühldorf von SüdenMühldorf von Süden

Das freundliche Mühldorf im unteren Mölltal feierte im Jahr 1977 sein 800-jähriges Bestandsjubiläum. Die Grundlage dafür bildete eine Urkunde des Papstes Alexander III vom 6. April 1177, in der Mühldorf erstmals namentlich erwähnt wurde. In Wirklichkeit wurde der kleine Ort durch sein Salz schon 100 Jahre früher bekannt, für dessen Reinigung vor ca. 900 Jahren ein Sudwerk errichtet wurde.

2. Mühldorf - Das Dorf der Mühlen

Trattner MühleTrattner Mühle

Mühldorf erhielt seinen Namen von den zahlreichen Mühlen, die die fleißigen Bauern mitunter am stürmischen Mühldorfer Bach errichtet hatten. Auch heute ist man den Mühlen noch treu geblieben. Denn dort, wo früher die 11 Mühlen der Vorfahren klapperten, arbeiten heute noch die zwei bekanntesten Kunstmühlen des Kärntner Oberlandes; die Trattner und die Glanzer Mühle.

3. Erste Lodenfabrik in Mühldorf

LodenfabrikLodenfabrik

Aber nicht nur die Müller blieben bis heute ihrem Handwerk treu, auch die 1844 von Johann Hopfgartner errichtete Lodenfabrik bestand bis 1992 und machte ihren Namen bereits weit über die Grenzen Kärntens und Österreichs hinaus bekannt. Der Name stand für echte einheimische Qualitätsarbeit!

4. Industrie & Stromerzeugung

Kraftwerk RottauKraftwerk Rottau

Das damalige Hammerwerk, in dem Mühldorfer Raffinier- und Tiegelstahl hergestellt wurde, wurde erst 1918 stillgelegt. Im Bereich dieses Werkes begann 1920 von den Traibacher Chemiewerken der Bau eines Elektrizitätswerkes, um die Kraft des Seebaches auszunützen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es von den österreichischen Draukraftwerken abgelöst.

5. Mühldorf heute

Mühldorf heuteMühldorf heute

Seit dem Jahr 1992 ist die Gemeinde Mühldorf nach der Trennung von Reisseck wieder selbstständig. So wurden ab diesem Zeitpunkt alle wichtigen Infrastruktureinrichtungen wie zum Beispiel Kindergarten, Volksschule, Sportanlagen wie Tennis- und Fußballplatz usw. geschaffen.

Inhalt abgleichen